Webseite beschleunigen

Wordpress Webseite beschleunigen

12 May Webseite beschleunigen

Wer kennt es nicht, wenn die besuchte Webseite Ewigkeiten braucht, um vollständig geladen zu sein? Stück für Stück baut sich die Webseite auf und der Nutzer verliert allmählich die Geduld. Im schlimmsten Fall wird der Besucher die Seite schnell wieder verlassen und den Ladevorgang beenden. Dies führt zur großer Unzufriedenheit und wirft kein gutes Licht auf Eure Webseite.  Die Ladezeiten der Webseiten spielen jedoch nicht nur für die Besucher eine große Rolle, auch Suchmaschinen legen großen Wert auf die Geschwindigkeit mit der die Webseite aufgebaut wird. Aus diesem Grund sollten Webseitenbetreiber im Hinblick auf  Suchmaschinenoptimierung und Nutzerzufriedenheit einen genauen Blick auf die Ladezeiten werfen.

Kostenloses Tool

Anfangs solltet Ihr die Ladezeiten Eurer Webseite unabhängig von der eigenen Internetverbindung analysieren. Hierzu bietet Google ein kostenloses Tool unter dem Namen Google Pagespeed Insights an. Ihr müsst lediglich Eure URL eintragen und schon erhaltet Ihr eine solide Analyse mit Tipps zur Optimierung der Webseite. Wie bereits erwähnt, sollte Ihr auch aus SEO-Gründen großen Wert auf die Geschwindigkeit und Optimierung der Webseite legen, da diese Faktoren ebenfalls Auswirkungen auf das Ranking haben.

Plugins für WordPress

Ich möchte Euch hier zwei gute Plguins für WordPress vorstellen, die aus meiner Sicht optimal für Anfänger geeignet sind. Die beiden Plguins “GZip Ninja Speed” und “Leverage Browser Caching Ninjas” aktivieren die Komprimierung (gZip) und nutzen das sogenannte Browser-Caching. Zwar spielen neben diesen, auch Faktoren wie die Servergeschwindigkeit, Bildoptimierung, Auslagerung von CSS und JavaScript eine große Rolle, sind aus meiner Sicht für einen Anfänger noch etwas zu Komplex. Auf die Bildoptimierung werden ich jedoch in einem anderen Blogbeitrag eingehen.

Der Selbstversuch

Tolle Tipps und Plugin-Empfehlungen sind zwar immer ganz hilfreich, müssen aber erst selbst getestet werden. Aus diesem Grund möchte ich die beiden Plugins  in einem Selbstversuch testen und mit einem vorher/nachher Screenshot visualisieren. Um die Bedingungen realisitisch zu halten, werde ich einige Einstellungen zurücksetzen und die beiden Plugins installieren. Die Installations ist erdenklich einfach. Im ersten Schritt installiert Ihr die beiden Plugins über das WordPress Backend (Plugins -> Plugin installieren). Im zweite Schritt muss das Plguin lediglich aktiviert werden. Es sind keine weiteren Einstellungen notwendig – einfacher geht es wirklich nicht.

Der Ausgangspunkt

Nachdem alle Einstellungen zurückgesetzt wurden, habe ich meine Webseite mit dem Google Tool getestet. Hier unterscheidet das Tool zwischen den Ladezeit auf einem mobilen Gerät und einem Desktop. Die Bewertung hat eine Skala von 0-100 Punkte. Der Test ergab nachfolgendes Ergebnis:
Mobil: 34/100
Desktop: 40/100

 

Überzeugendes Ergebnis

Im zweiten Schritt habe ich wie bereits oben beschrieben, die beiden Plugins installiert und aktiviert. Danach ging es gleich zu einem zweiten Test mit dem Tool. Die Aktivierung der beiden Plugins brachte einen deutlich sichtbaren Erfolg. Von Anfangs 34/100 (Mobil) und 40/100 (Desktop) konnte ein Sprung auf 73/100 (Mobil) und 84/100 (Desktop) verzeichnet werden. Ein tolles Ergebnis mit einem zeitlichen Aufwand von wenigen Minuten. Für Anfänger noch wichtiger – ohne jegliche Einstellungen oder Code-Anpassungen vorzunehmen. Der Test ist auch Beweis dafür, dass WordPress ein tolles Content Management System ist, welches zahlreiche kostenlose Plugins anbietet, die auch unerfahrene Nutzer einen Webseitenbetrieb ermöglicht. Die Gründerszene hat einen guten Fachbeitrag zur Optimierung der Ladezeiten veröffentlicht. Er bietet erfahrenen Nutzern zahlreiche Tipps und Tricks.